2016

Frohes neues Jahr euch allen!

Ich hatte eigentlich keinerlei Vorsätze fürs neue Jahr. Aber heute Morgen habe ich mir das dann doch noch anders überlegt: Ich werde mich die kommenden Wochen aus allen Newslettern abmelden, die so eintrudeln. Schlimm, dieser Mailspam. Wirklich schlimm.

Ein Klick auf „unsubsribe“ am Ende jeder Mail… Es wird sehr befreiend sein!

??-Emoji-URL-Shortener

Es ist ja so: Wenn ich so whatsappe oder chatte oder sonstige Direktnachrichten verschicke, benutze ich schon relativ viel Smileys. Oder Emojis. Wurde mir zumindest schon öfter mal gesagt. Ich finde aber auch, die Kommunikation wirkt andernfalls viel zu clean und distanziert und unfreundlich. Wenn ich mit jemanden Face-to-Face rede, dann sind im Gesicht ja auch Emotionen sichtbar. Außer Zwinkern vielleicht. Das würde wirklich dämlich wirken. Weswegen ich den Zwinkersmiley auch verabscheue. Also außer für Ironie oder Sarkasmus – da erfüllt der schon ziemlich seinen Zweck ;-) Wobei ich dennoch festhalten muss:

Alles vor dem Zwinkersmiley ist gelogen! ;-)“

Uiuiui… Wie kam ich denn nur auf das Emoij-Thema jetzt?! Achso ja! Es gibt jetzt einen URL-Shortener, der Emoji-URLs erzeugt!!!

www.??.ws

Wer kommt bloß auf so einen Blödsinn?!?! Aber ein bisschen lustig finde ich das schon auch! :D

Responsive

Responsive Webdesign

Ab dem 21.4. wird Google solche Seiten, die auf Mobilgeräten nicht gut benutzbar sind, in den Suchergebnissen abwerten. Deswegen – weil ja SEO immer ein großes Thema ist – beschäftige ich mich die letzten Wochen bei der Arbeit nahezu ausschließlich damit. Seiten responsive (lies: mobilfähig) machen. Responsive Seiten sind aber auch schon lange keine Kür mehr, sondern schlichtweg Pflicht für moderne Webseiten. Die Hauptzugriffe kommen sogar mittlerweile von mobil.

Die (von Google festgelegten Grundregeln) lauten dabei:

  1. Darstellungsbereich festlegen
    <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">
  2. Ausreichend große Schriftgröße (mindestens circa 16px)
  3. Links ausreichend groß und mit ausreichendem Abstand (circa 48px groß, damit man mit seinen Wurstfingern auch trifft)
  4. Horizontales Scrollen darf nicht notwendig sein

Wenn man diese Regeln beachtet, hat man für Google schon eine ausreichend responsive Webseite.

Varoufake

Technisch brillant. Und auch sonst!

Die ganze Sache erinnert mich inhaltlich total an meine Ausführungen zum Thema Authentizität, Wahrheit, Wirklichkeit, Fiktion, Realität im Zuge meiner Masterarbeit.

Es ist doch immer wieder unfassbar erstaunlich, wie uns Sinneseindrücke manipulieren (können). Varoufake ist das moderne Höhlengleichnis; Film ist und bleibt eben nur ein Abbild und daher unvollkommen – zumindest im Bezug auf Wahrheit.

Weiterlesen „Varoufake“

Werbung (fehlplatziert)

Gestern hatte Franzi auf ihrer Facebook-Timeline diese Kombination aus Beitrag und Werbeanzeige. Die Zufälligkeit ist so heftig und auch so daneben, dass ich mich da kurz drüber auslassen muss. Kraftausdrücke habe ich vor der Veröffentlichung durch Blumenduft ersetzt.

Äh. Geht’s noch?! Natürlich können die Urlaubspiraten nix für die Zufälligkeit des Zusammenspiels. Natürlich können sie nichts für die aktuellen Drohungen des IS. Aber! Ich finde die Bezeichnung “Bombenwetter” ohnehin schonmal gewagt. Und wenn dann derartige Schlagzeilen bestehen, könnte man das nochmal doppelt überdenken. Also finde ich jedenfalls.

Und werden da eigentlich Wortfelder programmatisch analysiert und Anzeigen dahingehend ausgegeben? Dann wäre das ja gar nicht mal sooo zufällig. Man weiß es nicht.

Lustig ist das natürlich auch ein bisschen. Kurzzeitig auf eine bedrückend unlustige Weise.

Veröffentlicht in Web

verschlichtern.de

Ein super Projekt, das der Marc da gestartet hat und weil mir die Idee so gut gefällt, muss ich ein bisschen Werbung dafür machen.

Verschlichtere Dein Leben.

Das finde ich super! Das mit dem Vereinfachen hat uns der Bosse ja schon geträllert und das mit Recht! Ich selbst habe meinen Australien-Trip dazu genutzt, mein Leben ein wenig zu vereinfachen. Im Vorfeld habe ich – ganz bewusst – meinen kompletten Haushalt aufgelöst. Man glaubt gar nicht, wieviel unnützes Zeug man so ansammelt. Küchenutensilien, Klamotten, Sammlungen von Kabeln, CDs, Schulbüchern, Möbel. Alles kam weg – ich hab’s entweder verkauft oder zur Brosa gegeben. Natürlich habe ich Persönliches aufbewahrt, ebenso meine Bücher, die ich viel zu sehr liebe, als dass ich die einfach so weg geben könnte. Aber ich habe mich eben von so viel Zeug, wie mir möglich erschien, getrennt. Und dann bin ich ein halbes Jahr nur mit soviel Zeug klargekommen, wie in meinen Rucksack passte. Und das sogar mehr als gut!

Vor meiner Heimkehr hatte ich schon allein deswegen etwas Bammel, weil ich nicht wusste, wie ich das wiedergewonnene Überangebot verkraften würde. Plötzlich hat man doch wieder mehr, als man tragen kann, packt Kisten aus, sammelt wieder unnützes Zeug an.

Ein bisschen ist das auch so gewesen. Ich versuche dennoch darauf zu achten, alles so einfach wie möglich zu halten. Meine Küche habe ich schon alleine deswegen selbst gebaut und so offen und einfach wie möglich gehalten, um nicht zu viel Stauraum zu haben. IMG_7129Ich habe immer noch keine großen Teller zum Beispiel. Weil ich alles immer erst kaufe, wenn ich es wirklich brauche. Eine Auflaufform zum Beispiel habe ich letzte Woche gekauft, weil ich einen Auflauf machen wollte. Das wird aber auch meine einzige bleiben. Man braucht nicht alles in allen Größen und Formen in zig-facher Ausführung. Echt nicht! Obwohl ich zwischendurch gefragt werde: „Schöne Küche, aber wo lässt Du denn Dein ganzes Geschirr?“ Ich habe einen Geschirrschrank, so ein Küchenbuffet und das reicht vollkommen aus. Lustig.

IMG_8721.JPGEbenso meine Klamotten: Ich habe zwar mehr, als in meinen Rucksack passen würden, aber ich habe nie mehr, als ich Bügel im Schrank habe. Wann immer ich etwas Neues kaufe, fliegt was altes dafür raus. Das ist eine ganz hervorragende Regel. Zumal man sich dann auch zurückhält mit dem Kaufen, weil man sich dann ja auch trennen muss.

Natürlich gibt es bei diesem Vorhaben auch Niederlagen… Meine Sneakersammlung zum Beispiel. Die wird einfach trotzdem immer größer, da kann ich irgendwie gar nichts machen. Die Sneaker laufen mir so zu.

Aber zu einem Großteil schaffe ich das mit dem Verschlichtern trotzdem irgendwie. Ich habe kein Bett. Aus Überzeugung, weil man „nur“ auf der Matratze ebenso gut schläft. Vier Monate habe ich „nur“ auf einer Isomatte geschlafen und hatte seltsamerweise weniger Rückenschmerzen, als jetzt…

Jedenfalls kann ich das Prinzip der Vereinfachung, des Ausmistens, des Verschlichterns nur jedem empfehlen, weil es ungemein befreit. Natürlich muss das jeder für sich selbst herausfinden, auf was er verzichten kann und will, da gibt es irgendwie ja kein richtig und falsch. Ich stelle mich hier nicht mit erhobenem Zeigefinger hin und sage, ihr sollt eure Betten oder Auflaufformen verkaufen. Echt nicht! Das ist sicher für jeden anders und das ist eben mein verschlichtertes Leben. Generell steht aber fest: Man braucht viel viel viel viel VIEL weniger im Leben, als man so denkt und bestimmt sogar VIEL weniger, als ich mir vorstellen kann.

VPN Magic

Das nenne ich mal heißen Scheiß! Ich bin begeistert und auch ein bisschen ziemlich stolz auf mich selbst, dass ich das irgendwie hingekriegt habe. Schwer war es letztlich nicht, aber da muss man halt auch erstmal drauf kommen. Sich mit einem VPN in UK zu verbinden um dann Fußball zu schauen. Haha. Wie bekloppt man sein kann! So wichtig war mir das Spiel nicht, aber irgendwie ging es mir ab einem gewissen Punkt ums Prinzip, das jetzt hinkriegen zu wollen.

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