Linsensuppe

Aus der Reihe bekannte Zutaten mal anders zubereiten. Ich hatte vom Linsensalat noch so viele Linsen übrig. Also habe ich nach Rezepten mit roten Linsen gesucht und schließlich diese Suppe gekocht. Frei interpretiert nach Chefkoch.de.

Zwei Zwiebeln, eine Knoblauchzehe und ein Stück Ingwer schälen und in Öl zusammen mit etwas Rohrzucker anschwitzen. Währenddessen den Inhalt einer Dose geschälter Tomaten mit 400ml Kokosmilch und 400ml Wasser mit dem Stabmixer pürieren.

150g rote Linsen sowie einen Teelöffel rote Currypaste zu den Zwiebeln geben und kurz mit dünsten. Dann mit der pürierten Flüssigkeit ablöschen und 15–20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Mit dem Saft einer halben Zitrone, Salz und ggf. noch etwas Zucker abschmecken. Ich habe auf dem Teller noch einen Schuss Limettenessig hinzugegeben, weil mir noch Säure fehlte. Das ist aber Geschmackssache.

Ansonsten: Sehr sättigend und perfekt für einen kalten, ungemütlichen Tag. Lustigerweise ist dieses Gericht schon wieder vegan. Das häuft sich irgendwie in letzter Zeit. Völlig zufällig zwar, ich muss aber sagen dass ich da nie irgendwas vermisst habe bisher. Vielleicht werde ich aus ökologischen Gründen und weil es eine gute Sache ist sowas wie eine Teilzeit-Veganerin. Einen nicht-vegan-Tag die Woche oder so, den Rest der Woche vegan. Das erscheint mir sehr vernünftig und obendrein machbar für den Anfang.

Das nächste Mal werde ich versuchen, ein paar Linsen in meinem Curry mit zerkochen zu lassen. Für die Bindung, das eignet sich sicher sehr gut!