Fleabag

Zynisch, vulgär und herrlich kaputt. So würde ich die Protagonistin der gleichnamigen Serie Fleabag (fantastisch gespielt und auch gedrehbucht von Phoebe Waller-Bridge) beschreiben. Klingt jetzt erstmal nach nichts, das man sich ansehen müsste. Dazu muss man aber erwähnen, dass Fleabag eine britische Serie ist und die sind ja schon per se sehenswert.

Ich hab sie verschlungen, vor allem vermutlich, weil allein der Plot schon so kaputt ist (Achtung, Mini-Spoiler der ersten/zweiten Folge): Fleabag verliert ihre beste und engste Freundin, weil die einen obskuren Plan fasst. Sie möchte, um ihrem Freund eins auszuwischen oder so ähnlich, einen Unfall faken und springt vor ein Auto. Dummerweise stirbt sie dabei. Alle irre.

Das macht dann auch, dass Fleabag irgendwie eine Art Trauerbewältigung startet und das tut sie eben auf ihre ganz eigene Art. Dabei guckt sie oft unvermittelt in die Kamera, um uns in ihr Seelenleben blicken zu lassen. Das ist jetzt nicht so ganz neu (House Of Cards), ist aber so großartig gespielt und umgesetzt, dass allein das schon die Serie zu was Besonderem macht. Und eben Fleabag selbst.

Everything Sucks

Noch so eine Mini-Serie, die ich einem Rutsch durchgesehen habe.

Mitten in den (amerikanischen) 90ern… Ein paar Nerds, niedliche Story und sympathische DarstellerInnen. Also ich mag das, vor allem aber den Soundtrack. Den hab ich auch direkt mal in eine Playlist gegossen, um damit trübe Tage aufzuheitern. Bittesehr, viel Spaß damit, ihr Kinder der 90er.

Tschüss, euer Cornflake-Girl.

Pastewka

 

Bastian Pastewka spielt sein fiktives Selbst. Ich könnte mich momentan nur wegschmeißen, so witzig finde ich das. Pastewka ist so unfassbar ulkig und dödelig, jede Folge ein ausgereifter Sketch, eingebettet in eine Rahmenhandlung. Und ständig haben irgendwelche anderen Fernseh-Heinis Gastauftritte, um sich selbst (fiktiv) zu spielen. Weiterlesen „Pastewka“