Zucchini-Bratlinge

Da ich derzeit im Schnitt täglich eine Zucchini ernten kann, probiere ich sämtliche Rezepte zur Zucchini-Verwertung aus. Hier mal eine Eigenkreation, weil ich kein brauchbares Zucchini-Bratling-Rezept gefunden habe.

Zutaten

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 5 EL Maispolenta
  • 5 EL Haferflocken
  • 2 EL Leinsamen
  • 4 getrocknete Tomaten, so klein wie möglich geschnitten
  • 1 Zwiebel, sehr fein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Räucherpaprika
  • Handvoll Kräuter aus dem Garten, z.B Thymian und Petersilie
  • Maispolenta oder Semmelbrösel für die Panade

Zubereitung

Die Leinsamen mit Wasser bedecken und quellen lassen. Zucchini raspeln und mit dem Rest der Zutaten gründlich vermengen. Die Menge der Haferflocken und Polenta ist abhängig vom Wassergehalt der Zucchini. Ist die Mischung noch triefend nass einfach noch mehr trockenes Zeug dazu geben. Die Masse etwa 10 Minuten quellen lassen und dann mit den Händen Bratlinge formen, die dann nochmal in Polenta oder Paniermehl gewälzt werden. Dann in Rapsöl in der Pfanne braten. Dabei nur einmal wenden, also warten bis sie schön goldgelb/-braun von einer Seite sind und dann vorsichtig umdrehen. Ansonsten zerfallen sie sehr schnell.

Schmecken super mit Salat und einem Dip, zum Beispiel Guacamole.

Sprossenzucht goes professional

Das mit der Sprossenzucht hat mir außerordentlich gut gefallen muss ich sagen. Einzig die Aufbewahrung und das tägliche Spülen waren noch etwas behelfsmäßig. Also habe ich mir nun ein Keimgerät (resp. Sprossenbox) sowie eine Zusammenstellung verschiedener Keimsaaten bestellt und warte nun gespannt auf die neusten Sorten.

Das Keimgerät ist lustig, weil das Wasser dort eigentlich „automatisch” ablaufen soll und somit das Durchspülen erleichtert wird. Das klappt nicht so ganz, da hatte mich Jule auch schon vorgewarnt. Wenn man die einzelnen Etagen aber leicht kippt läuft es deutlich besser ab. So mache ich das jetzt auch aktuell: Kurz auseinander nehmen, jede Etage einmal spülen, kurz schräg halten zum Ablaufen, alles wieder stapeln. Ist ’ne 5-Minuten-Aktion und die Radieschen-, Lunja- und Weizensprossen (Bild von unten nach oben) danken es schon jetzt.

Habe leider kein aktuelles Bild, aber die Radieschensprossen habe ich bereits nach 2 Tagen schon im Salat verputzt bzw. einen Teil Kristina mitgegeben und die schmecken sehr sehr geil. Der Rest braucht nun noch ein paar Tage.

Hier kann man nochmal etwas mehr zum Thema Sprosen lesen, falls ich Interesse geweckt habe: http://www.nebelung.de/wissenswertes/kulturanleitungen-tipps/gemuese/keimsprossen/

Dummerweise fahre ich schon wieder vier Tage weg, ich hoffe mal dass die im Kühlschrank überleben.

Sprossenzucht, Tag 4

Eben gab es die ersten Sprossen zum Abendbrot. Darunter: Räucherlachs auf Brot mit pochiertem Ei. Harmoniert fantastisch!

Die Senfsaat habe ich entsorgt. Die roch mittlerweile schwefelig. Oder sagen wir auf gut Deutsch nach Pups! Leider hat Jacob eben gesagt »Schmeiß Die nicht weg! Die brauchen lange zum keimen, die keimen noch!« Zu spät. Da waren sie schon entsorgt.

Neu angesetzt heute: Hirse und Wildreis.

Die Linsensprossen dürfen noch einen Tag keimen, danach stelle ich sie in den Kühlschrank. Die schmecken übrigens grandios lecker!

Sprossenzucht, Tag 3

Also die einzigen Körner, die so richtig tun, was sie sollen, sind die Linsen. Die kleinen Keime sind jetzt schon circa einen Zentimeter und einige kriegen bereits ein kleines grünes Blättchen. Und sie schmecken schon richtig nach Sprosse, sprich mit einer leicht zwiebeligen Schärfe. Lecker!

Die Senfsaat macht mir Sorge. Da ist noch nix zu sehen. Und ich vermute, wenn jetzt noch nichts keimt, dann keimt es nimmermehr. Das liegt aber nicht an Senfkörnern an sich, eigentlich keimen die! Habe ich schon selbst gesehen. Aber vielleicht sind die, die ich habe zu alt. Mal abwarten.

Ebenfalls keine Verbesserung beim Chia. Das ist auch diesmal eine Pampe geworden, die ein Ablaufen des überschüssigen Wassers unmöglich macht. Dabei ist mein Keimglas so toll geworden. Aber wenn da morgen nix zu sehen ist, werde ich das mit dem Chia einfach aufgeben. Zumindest was Sprossen angeht.

Reis soll man auch gut keimen können! Und ich muss dringend Mungbohnen im Bioladen kaufen gehen. Und vielleicht Leinsamen. Hach, der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt!

Sprossenzucht, Tag 2

Das Gute mal vorweg: Die ersten Sprossen keimen bereits!! Nämlich die Belugalinsen, da gucken bereits circa 5mm lange Triebe raus.   

Bei der Senfsaat sieht man noch nix, dafür riecht es ordentlich scharf (so senfig halt), ist aber auch ein bisschen schleimig.

 
Anders ist es mit der Chiasaat gelaufen. Das ist irgendwie ein Gel geworden, eine äußerst klebrige Masse, gallertartig. Und das tägliche Spülen war dadurch nicht möglich, weil alle Siebe zu grob sind und der Teefilter zum abgießen zu fein. Das Gel verhindert das ordentliche Abfließen vom überschüssigen Wasser und es gibt eine ziemliche Sauerei, da habe ich es irgendwann aufgegeben und alles einfach entsorgt.

Stattdessen habe ich jetzt ein Keimglas versucht selbst zu basteln und erneut Chia drin angesetzt. Und diesmal die Saat nicht zuvor quellen lassen (ich vermute das war der Fehler), sondern nur einmal durchgespült und direkt im Keimglas abtropfen lassen.  

Auf ein Neues mit den Chiasprossen!