Sonntagsbrötchen

In meiner Küche geht es zur Zeit ganz schön rund. Heute morgen habe ich mich das erste Mal im Brötchen backen versucht, ist ja schließlich Sonntag. Ich mag frische Brötchen sehr gern, allerdings traue ich diesen fertigen Aufbackbrötchen nicht über den Weg und bin meist nicht motiviert genug, für mich alleine zum Bäcker zu gehen. Also: Selbst machen!

Ausgangspunkt war ein Rezept für Dinkel-Vollbrötchen auf chefkoch. Ich habe mich – wie das beim Backen so üblich ist – sehr genau ans Rezept gehalten. Ich fand jedoch die Verarbeitung der „Teiglinge“ wie es heißt äußerst schwierig, weil sie widerspenstig klebrig waren. Und zu viel Mehl wollte ich auch nicht ergänzen. Irgendwie ging es dann aber doch, ich habe mit der Teigmenge allerdings neun Brötchen geformt (und nicht wie im Rezept vorgeschlagen 16… wtf). Bestreut habe ich sie entweder mit Chia, Leinsamen oder Sesam. Blöderweise habe ich die auf einem Rost gebacken, ich glaube man sollte ein Blech nehmen damit sie unten auch schön kross werden und nicht so witzige Rillen bekommen. Hähä, nächstes Mal…

Sechs dieser Brötchen habe ich 10 Minuten vor Ende der Backzeit (circa 25 Minuten) aus dem Ofen genommen, auskühlen lassen und dann direkt eingefroren. In der Hoffnung, dass man sie einfach so in den Ofen legen kann wie man es von Aufbackbrötchen gewohnt ist. Mal schauen!

Die anderen drei gaben ein vorzügliches Sonntagsfrühstück (auf dem Bild übrigens außerdem zu sehen: Selbstgezogene Alfalfa-Sprossen). 

Brotbacksonntag

Kochen und backen mach ich ja sehr gern. Das Problem mit dem Backen ist nur immer, dass ich gar nicht so gern Kuchen oder anderen Süßkram esse und daher lohnt sich das meist nicht, einen ganzen Kuchen zu backen.

Ich hab stattdessen vor ein paar Wochen angefangen, am Wochenende Brot selbst zu backen – idealerweise eins, das sich die Woche über möglichst lang hält. 

Hängen geblieben bin ich ziemlich schnell bei diesem Saftigen Vollkornbrot, das ich auf Chefkoch entdeckt habe. Das Rezept ist super! Der Teig muss nicht gehen und man kann mit Körnern variieren wie man lustig ist (nächstes Mal teste ich es mal mit Nüssen). Außerdem schmeckt es spitze und bleibt wirklich lange frisch.

  • 500g Vollkornmehl
  • 150g Körner (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam, Chia o.ä.)
  • 1 Würfel Hefe
  • 500ml Wasser
  • 2TL Salz
  • 2EL Apfelessig

Alles mit dem Knethaken zusammenrühren, in eine Kastenform füllen, in den kalten Ofen stellen und bei 200 Grad circa eine Stunde backen.

Hach, das ganze Haus riecht nach frisch gebackenem Brot – allein das ist schon ein guter Grund, es selbst zu backen. Und wenn man es dann noch warm aufschneidet und es ein bisschen dampft, dann weiß man, dass irgendwann alles gut wird.