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A Summer’s Tale

Ich bin zurück vom tollsten Festival, auf dem ich bisher war. A Summer’s Tale wurde bereits im Vorfeld als ein Festival mit nie dagewesenem, einzigartigem Konzept angekündigt – Dass die Premiere ein solches Märchen werden würde hatte ich jedoch nicht für möglich gehalten. Aber der Reihe nach…

Ich bin zurück vom tollsten Festival, auf dem ich bisher war. A Summer’s Tale wurde bereits im Vorfeld als ein Festival mit nie dagewesenem, einzigartigem Konzept angekündigt – Dass die Premiere ein solches Märchen werden würde hatte ich jedoch nicht für möglich gehalten. Aber der Reihe nach!

Atmosphäre

Als wir am Dienstag Abend ankamen war zwar noch nicht viel los, aber nach einem ersten Rundgang auf dem Festivalgelände war uns klar, dass diese paar Tage magisch werden würden. Alles mit so viel Liebe und Hingabe dekoriert und vorbereitet – wirklich einzigartig! Sogar die Mülleimer hübsch anzusehen. Das allein hat mit Sicherheit zu der außergewöhnlichen Atmosphäre beigetragen. Nicht zu vergessen die tolle Location.

 

 

Familienfestival

Das vielfältige, familienfreundliche Programm bestehend aus Musik, Lesungen, Workshops, Kunstinstallationen, Filmen, Designmarkt, Kinderprogramm uvm. lockte in der Tat viele Familien nach Luhmühlen. Und für die gab es da eine Menge zu tun.

 

Lesungen, Portraits, Filme, Hörspiele

Äußerst inspirierend, wenn Leute was Spannendes gemacht haben und an einem schönen Sommernachmittag davon erzählen oder es vorführen. Da erzählt Timo Peters von seiner „Per Anhalter über den Atlantik“-Überquerung („Hand gegen Koje“ nennen die das auf See), die Junx von create.fm lesen das leicht trashige und zugleich voller liebevoller Komik steckende Hörbuch/-spiel „Zombies in Linden“ und die Journalisten von Follow The Money erzählen, wie das so war als sie letztes Jahr GPS-Sender in alte Fernseher einbauten um deren Recycling-Weg zu verfolgen. Was an deren Arbeit wirklich außergewöhnlich ist, ist die neue Form von Journalismus dabei. „Experience Journalism“ nennen die das auch, nämlich eine Einbeziehung der Leser in jeden möglichen Schritt der Recherchen. Und das alles über soziale Netzwerke; sogar WhatsApp-Gruppen hatten die, in denen man Tipps geben konnte oder Rückfragen stellen. Außerdem hat mich C. Heiland amüsiert, wobei man bei dem nicht so richtig weiß, was er eigentlich macht. Lustig wars trotzdem. Und Jochen Distelmeyer hat aus seinem Roman Otis gelesen – ebenfalls amüsant und der ist ja auch noch so charmant dabei. Und morgens um 10:30 Uhr den Film „Oh Boy“ zu sehen und danach Tom Schilling und Drehbuchautor Jan-Ole Gerster Fragen zu stellen, ist auch nicht sooo schlecht! Hach.

Konzerte

Musik gab es natürlich auch jede Menge – Was wäre ein Festival ohne Musik. Ich habe mir die Konzerte von Nneka, Alex Clare, William Fitzsimmons, Augustines, Young Rebel Set, K’s Choice, Ryan Sheridan, Belle & Sebastian, Ride, Damien Rice, Patti Smith, Get Well Soon, Zaz, Sophie Hunger, Songhoy Blues, Tori Amos, Yann Tiersen und Calexico angesehen. Das ging immer gut und war zu keiner Zeit stressig und sogar ich konnte immer was sehen. Weil es nicht so überfüllt war.

 

Und sonst?

Nachts gab es immer ab 0 Uhr die ShortfilmSessions im Wald, inklusive Discokugel die ein äußerst magisches Licht auf den Waldboden reflektierte. Und Kanufahren auf der Luhe waren wir noch einen Vormittag! Außerdem erstaunlich: Die Bio-Komposttoiletten von Goldeimer mit Sägespänen stinken nicht mal bei 30ºC in der Sonne. Ach und einen ElectroSwingCrashkurs gab es auch, sagte ich das schon?!

 

Highlights? Habe ich nicht! Das Gesamtkonzept überzeugt vollkommen und die 5 Tage waren Urlaub pur! Das entspannteste Festival aller Zeiten.

7 Antworten auf „A Summer’s Tale“

Hähä, Wasser nicht, aber die Linse vom iPhone ist leider gesprungen, weil ich es mal fallen lassen habe.

Oh wie toll! Dafür würde ich sogar mal zelten… Ich hätte mir auf jeden Fall die Konzerte von K’s Choice, Belle & Sebastian, Patti Smith, Get Well Soon, Yann Tiersen und Calexico angeguckt. Was ein Hammer! Ist das nächstes Jahr noch mal? Mit uns allen? :D

Ich war nicht ganz sicher… Habe nochmal genauer nachgelesen. Da steht wirklich wortwörtlich „Oh wie toll! Dafür würde ich sogar mal zelten…“

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