Unterwerfung

Huch, ich wollte ja so gerne mitmachen beim Bloglesekreis zu Michel Houellebecqs Unterwerfung, weil ich das Buch immerhin nicht nur auch gelesen habe sondern sogar gleich zwei Mal. Einmal im Urlaub und einmal in unserem wöchentlichen Vorlesetreff. Und nun habe ich doch glatt vergessen…

Huch, ich wollte ja so gerne mitmachen beim Bloglesekreis zu Michel Houellebecqs Unterwerfung, weil ich das Buch immerhin nicht nur auch gelesen habe sondern sogar gleich zwei Mal. Einmal im Urlaub und einmal in unserem wöchentlichen Vorlesetreff. Und nun habe ich doch glatt vergessen, etwas zu schreiben. Das liegt aber vor allem daran, dass davon nicht allzu viel hängen geblieben ist. Und was soll man auch schon groß schreiben, wenn man wie ich weder viel Ahnung von Politik noch vom Islam hat.

Es ist also ein politisches Buch. Und es geht um den Islam. Und besonders beim Vorlesen war es sehr sehr anstrengend zu lesen und zog sich arg in die Länge. Obwohl das skizzierte Szenario einer muslimischen Vereinigung, die an die politische Macht eines Frankreichs im Jahr 2022 (?) gelangt durchaus Futter für Spannung liefert. Dieses Was-wäre-wenn-Denken gefällt mir sehr und ich dachte immer mal wieder „Hmm, sooo unwahrscheinlich ist das alles wahrscheinlich nicht.“ Zumindest grundsätzlich. Da lohnt sich also das Lesen und die Auseinandersetzung damit durchaus. Neben Politik, Islam, Essen und Trinken und jeder Menge französischen (Straßen-)Namen (die übrigens richtig nervig sind beim Vorlesen, wenn man kein Franzose ist) sind Frauen ein weiteres Hauptthema. Und die Art und Weise und Detailverliebtheit, mit welcher Houellebecq immer wieder beschreibt, wie der Protagonist seine Studentinnen und andere Frauen vögelt und sie damit durchaus erniedrigt ist schlicht ermüdend. Ja sehr ermüdend. Aber die Seiten kann man ja zur Not überspringen.

Hier geht’s zu den anderen Lesern und Leserinnen:

P.S.: Ich finde das Buchcover sehr sehr geil. Das muss auch mal gesagt werden! Man kann Bücher auch lesen, weil das Cover einen packt.

3 thoughts on “Unterwerfung

  1. Du hast auch am meisten aus dem Cover gemacht. Das ist in der Größe echt beeindruckend. Müsste man mal noch rausfinden, ob Tauben im Islam eine bestimmte Bedeutung haben.

  2. Die französische Ausgabe hat afaik ein rein typographisches Cover. Insofern war das wohl eine Entscheidung von Dumont. Jemand mutmaßte über eine ungute Assoziationskette seitens der Grafiker. Könnte aber auch gut eine Brieftaube sein; eine Nachricht aus der Zukunft, oder so.

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